Gastbeitrag: Suchet Frieden

Dies ist ein Gastbeitrag meiner Schwiegermutter Elsa Schmidt. Mit über siebzig Jahren leitet sie schon seit langer Zeit einen Gesprächskreis für Frauen und bereitet dafür immer eine Andacht vor. Sie selbst denkt, dass dies nichts Besonderes sei und dass sie doch gar nicht so viel zu sagen hätte. Ich bin da ganz anderer Meinung. Ich denke, dass uns die Erkenntnisse unserer älteren Geschwister sehr wohl eine ganze Menge zu sagen haben. Denn sie haben die Weisheiten der Bibel lange erprobt und durch ihre Erfahrungen für gut und richtig befunden. Sie zeigen uns, dass Gott treu ist und zu seinem Wort steht.

Die folgende Andacht hatte Elsa zur Jahreslosung 2019 verfasst und ich freue mich, dass ich sie hier veröffentlichen darf. Vielen Dank Elsa!

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„Suchet Frieden und jagt ihm nach.“ Psalm 34, 15

Frieden ist ein hohes Gut. Dieser Friede fällt uns nicht einfach in den Schoß. Die Bibel sagt schon: Jagt diesem Frieden nach. Es ist etwas Kostbares. Wir sollen dem Frieden nachjagen. Darin steckt ein sehr tiefes Bemühen, ein „nicht locker lassen“! Wichtigste Voraussetzung ist eine Entscheidung zu treffen und Prioritäten zu setzen. Was ist mir der Friede wert? Zugeständnisse sind dabei unerlässlich.

Man muss Entscheidungen treffen. Zum Beispiel: Will ich in Frieden leben? Mit Freunden, Nachbarn, Arbeitskollegen usw.? Bleibe ich im Gespräch? Gebe ich auch schon mal nach und suche nach Kompromissen? Ich muss nicht zu allem Ja und Amen sagen. Das wichtigste ist Geduld! Sogar Paulus und Barnabas haben sich getrennt. Sie waren sich nicht immer einig. Aber auch daraus erwuchs Segen. Das sollten wir immer im Auge haben. Ein möglichst friedliches Auseinandergehen kann wie eine Zellteilung sein, die zu mehr Wachstum führt.

Wir sollten aber auf der Hut sein und dem Frieden nachjagen, miteinander reden, vergeben, segnen und beten. Dann dürfen wir auch loslassen und die Situation ganz in Gottes Hände legen. Wenn wir Frieden mit Gott haben, können wir auch Frieden weitergeben. So können Wunder geschehen und Friede kehrt ein. Da sind wir Menschen wie eine Zahnpastatube: Unter Druck kommt das raus, was drinnen ist. Was bedeutet, dass wir dafür sorgen müssen, den Frieden in unserem Herzen zu bewahren und zu pflegen.

Meistens wissen wir, wenn wir ehrlich zu uns selber sind, sehr genau, was uns den Frieden raubt. Wir sollten das Problem angehen. Im Gebet zu Gott oder auch im Gespräch. Wir sollten unseren Ballast nicht mit uns herumschleppen. Gott will uns auch im neuen Jahr Gnade schenken, unser Herz ruhig und stille machen, so dass wir Friedensträger sein können zum Segen für andere. Das schenke uns unser Herr!

Elsa Schmidt, Januar 2019

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