#dankbarimnovember

Der letzte Monat stand ganz im Zeichen des Dankes. Auf Instagram hatte ich mir Anfang des Monats vorgenommen, jeden Tag etwas unter dem Hashtag #dankbarimnovemberchallenge zu posten, wofür ich dankbar bin. Die dunklen Monate sind für mich immer eine Herausforderung. Ich bin ein Sommerkind und ich vermisse das Licht, die scheinbar endlosen Abende, die Wärme der Tage, die Leichtigkeit, das Leben draußen und das Barfußlaufen. Wenn die ersten Blätter sich verfärben, breche ich nicht in Jubelgeschrei aus, sondern spüre die ersten Anzeichen einer Herbstmelancholie. Wenn die Tage noch trübe und verregnet sind, kann ich das Frühjahr kaum erwarten. Der November bedrückt mich besonders, da er irgendwie zwischen goldenem Herbst und funkelnder Adventszeit hängt. Dieses Jahr wollte ich etwas daran ändern. Ich wollte dankbar sein. Dankbar in die lichtarme Zeit starten um mir bewusst zu machen, dass ich nicht von dem Licht um mich herum abhängig bin, sondern Jesu Licht mich erfüllt. Ich wollte Gottes Wirken und seine Gnade suchen, wenn es auch mal nicht offensichtlich scheint.

„Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, in deinem Licht schauen wir das Licht.“
Psalm 36, 10

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Nun ist der November vorbei und für mich Zeit, Bilanz zu ziehen. An manchen Tagen konnte ich mich kaum entscheiden, welches Dankesanliegen ich posten sollte. Aber es gab auch die Tage, an denen ich meinen Tag und mein Leben danach durchsuchen musste. Klar fand ich immer einen Grund zu danken, doch das meiste, habe ich festgestellt, nehme ich als selbstverständlich hin, obwohl es das gar nicht ist. Da ich wusste, dass ich etwas posten wollte, hielt ich bewusst den ganzen Tag die Augen offen, wofür ich denn an diesem Tag dankbar sein möchte. Es ist wirklich interessant, was passiert, wenn man seinen Fokus auf das Danken richtet und nicht auf die Dinge, die nicht so gut sind. Zwar verliert man diese nicht ganz aus den Augen, aber meine Gedanken waren auf der Suche nach Dankbarkeit.

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Ich habe so viel Gutes und Schönes entdeckt, in der Natur, unter den Menschen und in meinem Leben, das Jesus mir schenkt. Ich fühle mich überreich gesegnet. Oft sehen wir nur das Schlechte um uns herum. Aber das liegt nur daran, dass die guten Dinge selten laut sind. Es gibt so viel Liebe auf dieser Welt, doch das können wir leicht vergessen, weil der Hass uns so wütend entgegenbrüllt.

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Bald feiern wir Weihnachten und das ist für mich der beste Beweis: Das größte Liebesgeschenk der Geschichte kam auf Zehenspitzen in diese Welt geschlichen, wie Eltern, die ihre Kinder nachts im Schlaf nicht erschrecken möchten. Der Retter der Welt kam in einem Stall in einem kleinen Dorf zur Welt, willkommen geheißen von einer Handvoll Menschen.

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Allmählich schmückt Lichterglanz Häuser und Straßen und ich freue mich auf die Adventzeit. Und ich freue mich über alle, die mitgemacht haben bei der #dankbarimnovemberchallenge. Ich habe es sehr genossen zu lesen, wofür andere dankbar sind. Meistens hat es mich zustimmen lassen und manchmal habe ich einen neuen Blick für so manches bekommen, wofür ich mich noch nie wirklich bei Gott bedankt habe. Vielen Dank euch!

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